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sumaya_pal-isr-2012-403„Sie war noch nie in Vorarlberg“, sagt Werner Johler mit verhaltener Freude. Der Leiter der Bregenzer Komturei des „Ordens der Ritter vom Heiligen Grab“ hat die palästinensische Christin ins Land – und das Ökumenische Bildungswerk Bregenz, Pax Christi und ACUS Vorarlberg sowie den Int. Versöhnungsbund als Mitveranstalter – ins Boot geholt.

Auf verschiedene Weise sind Vorarlberger/innen – und Österreich als Staat – mit dem Schicksal des palästinensischen Volkes und den Christen dort verbunden. Und mit Werner Johler sind viele auch überzeugt, dass das „Palästinenserproblem“ – genauer: das Verhalten des Staates Israel den Palästinensern gegenüber – in Europa verdrängt wird. Die Wahrheit ist eine Stütze des Friedens. Blauäugigkeit hilft nicht:

„Die Lage in Palästina ist so komplex und aussichtslos, ja deprimierend wie nie zuvor. Die israelische Siedlungstätigkeit auf unserem Land ist intensiver geworden, die Sperren und die Mauer machen das Leben zur Qual und entziehen den Menschen die Existenzgrundlage. Die innerpalästinensische Situation ist frustrierend. Das Versagen der politischen Führung in Gaza und im Westjordanland ist offensichtlich.“

Das ist in der Einleitung zu den Tagebuchnotizen Sumaya Farhat-Nasers von 2008-2013 zu lesen. Einige der Notizen sind sicher im „Schatten des Feigenbaumes“ geschrieben worden, wie diese hier vielleicht:

„Das Besondere dieser Jahre: Dass trotz der Zerstörung und des Unrechts der Wille da ist, die Tradition zu wahren und Neues entstehen zu lassen.“

Ist es nicht eine Freude, solche Menschen bei sich zu haben und mit ihnen das Leben zu teilen? Willkommen, Sumaya! Und wenn Sie sich Zeit nehmen möchten für eine Geschichte „Im Schatten des Feigenbaumes“ freuen wir uns auf Sie an diesen Orten und zu diesen Zeiten:

  • Bregenz: Fr 21. März, 19.30 Uhr, Kloster Mehrerau (Aula Bernardi)
  • Dornbirn: Sa 22. März, 14.30 Uhr, Pfarrzentrum St. Christoph (Rohrbach)
  • Feldkirch: Sa 22. März, 20 Uhr, Dom St. Nikolaus (bzw. 19 Uhr im Abendgottesdienst)
  • Bregenz: So 23. März, 10.30 Uhr, Evangelische Kirche A. u. H. B. Ölrain (bzw. 9.30 Uhr im Gottesdienst)
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