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Gruppenbild LFZ ÖBHAm 18. Mai findet in der Schweiz ein Referendum über den kontrovers diskutierten Kauf von 22 Kampfflugzeugen im Wert von rund drei Milliarden Franken (rund 2,5 Milliarden Euro) statt. In seinem Blog auf der Webseite der Regionalzeitung La Tribune de Genève schreibt der Journalist Didier Tischler Taillard, dass dieses Vorhaben nicht zum Image der Schweiz als friedliebende Nation passt: „Wie kann die Schweiz, die das Rote Kreuz ins Leben gerufen hat und noch immer dessen Hauptsitz ist, auf deren Staatsgebiet unzählige Friedens- und Nichtregierungsorganisationen arbeiten, Kampfflugzeuge kaufen? [Der Gründer des Roten Kreuzes] Henri Dunant würde sich im Grabe umdrehen. Als neutrales und friedliches Land dürfte die Schweiz, wenn sie mit sich selbst konsequent wäre, nicht einmal eine Armee haben. In diesem reichen Land, in dem die Armen immer mehr werden, bittet der Bundesrat die Bevölkerung, Milliarden zu verschleudern, um völlig nutzlose Flugzeuge zu kaufen. Sie dienen nur dazu, die Waffenhändler zu bereichern und Militärs zu erfreuen, die noch im 20. Jahrhundert leben.“

Merci, Mr. Didier! Die österreichische Pazifistin Bertha von Suttner (DIE WAFFEN NIEDER), dreht sich mit Mr. Dunant im Grab um … 

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