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IMG_1450Der Internationale Bodenseefriedensweg ist gut „gelaufen“ am Ostermontag 2015. An die 700 Personen aus dem Bodenseeraum sind ans Bregenzer Ufer des verbindenden Sees gekommen. Die Eindrücke und Bilder die im Dabeisein aufgenommen worden sind, haben sicher auch die Kälte und den Wind aus Nordost bewahrt. Für alle, die nicht dabei waren oder sein konnten – gibt es hier eine kleine Nachschau an Bildern und eine ziemlich gut dokumentierte Nach-Lese an Texten – hörbare (Andreas Zumach) und lesbare (die Ansprachen aller Beteiligten). Was Hildegard Breiner, Davorka Lovrekovic und Andreas Zumach an diesem Ostermontag gesagt haben, hatte nicht nur „Hand und Fuß“ – sondern das Gesagte hat die Köpfe, Herzen der Vielen erreicht, sodass wohl Manches davon „Hand und Fuß“ bekommen wird in der tagtäglichen Friedensarbeit.

Trotz Kälte und Wind haben weit mehr als die 700 Engagierten mit Freude und Interesse die 13 Friedensinseln erlebt. Da ist insgesamt hervorragendes und qualifiziertes Infotainement geboten worden. Den wahren Schatz eines solchen Tages – nämlich die Begegnungen, der Austausch, die Diskussionen, das produktive Pro und Contra, der Gewinn an Tiefe und Weite für bestehende Beziehungen und der Gewinn an Berührungspunkten und Miteinander – können die Frauen und Männer des Friedens und der Gewaltfreiheit getrost nach Hause tragen. Er wird sich öffnen und seinen Ertrag an Sympathie und Empathie in diese Welt und Zeit nicht spurlos bleiben lassen.

Wer den Krieg wählt und/oder die Gewalt und sein Vertrauen in die Macht von Waffen oder des Geldes setzt, hat auf Sand gebaut. Die Freiheit ist der Stoff, der alles verwandelt und mit der Zeit – nicht aber ohne unser Zutun – den Frieden  bringen wird, der nichts anderes bedeutet als das „gute Leben“ für jede_n und alle in sozialer Gerechtigkeit und einem unverbrüchlichen Respekt vor der Natur, die uns um gibt, in der wir atmen und gestalten. In vielfacher Weise sind solche Gedanken am Ufer des Sees – manche sagen ja, der Bodensee sei ein Symbol für die Seele Europas – gedacht und gesagt worden an diesem Ostermontag 2015. Und mannigfaltig ist auch die praktische Wirkung einer solchen „Denke“ – es war beim Friedensufer mit Händen zu greifen in den vielfältigen Engagements.

Zum Schluss und für heute nur einen Gedanken aus einem Lied, das wir bei den „Grandi Amici“ hie und da und hier und dort singen. Ein irischer Segen ist es und diese Zeile daraus hat mir für Euch und für heute angetan: „… und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in Seiner Hand..“.

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