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DSC01222_thumb_800x700Waffenproduktion und Waffenhandel sind ein schmutziges und – vor allem – tödliches Geschäft. Waffen haben einen einzigen Zweck: Menschenleben auszulöschen. Möglichst viele. Möglichst effizient. Auch das vermeintlich neutrale Österreich mischt in diesem dreckigen und blutigen Geschäft mit.
Die nachstehend zu lesende Email von Jean Ziegler hat mich heute (21. Mai 2017) über einen Bekannten erreicht. Vierzig (40) schweizerische Organisationen lancierten (bereits am 11. April 2017) die Initiative „Für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten„.

Sehr geehrte Damen und Herren!
Die Schweizerische Nationalbank, unsere Pensionskassen und die Grossbanken investieren jährlich Milliarden von Franken in die internationale Rüstungsindustrie, insbesondere die US-amerikanische Panzer, Maschinengewehre, Nuklearwaffen und unzählige weitere Tötungsinstrumente werden mit diesem Geld finanziert.
Die Schweiz ist damit direkt am Geschäft mit dem Tod beteiligt. Wir werden zu Komplizinnen und Komplizen des globalisierten Finanzkapitals gemacht, welches mit verbrannten, verstümmelten und ermordeten Menschen in Syrien, Afghanistan, Jemen oder dem Irak Profit schlägt.
Solche Investitionen müssen verboten werden. Die Kriegsgeschäfte-Initiative will genau das tun: Keine Finanzierung der Kriegsmaterialproduzenten mehr durch die Nationalbank, die Pensionskassen, die Grossbanken. Kein Schweizer Geld für die Kriege dieser Welt.
Um den Managern der Kriegsmaterialproduzenten das blutige Handwerk zu legen, braucht unsere Initiative Ihre Unterstützung. Millionen Menschenleben könnten damit gerettet werden und den Kriegstreibern würde der Geldhahn zugedreht.

Herzliche Grüsse und vielen Dank für Ihr Engagement
Jean Ziegler
jean.ziegler@kriegsgeschaefte.ch 

Fast jedes einzelne Wort gilt auch für unser neutrales Österreich, dessen gar nicht so neutraler Verteidigungsminister vor kurzem rund 1,2 Milliarden Euro aus unseren Steuern bekommen hat, um aufzurüsten. Was die Waffenproduktion und -exporte angeht: Klar, wir sind „Kleinvieh“ in diesem Stall. Aber eben: Kleinvieh macht auch Mist, der in diesem Fall nach Tod und Verderben riecht und einige wenige unserer Mitbürger sehr, sehr viel bedenklich schmutziges Geld machen lässt. Odr?

Foto: www.gsoa.ch

2 Kommentare zu “ausge- sCHossen

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