oster- aufstand

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Untrost am Morgen. Verzweiflung zu Mittag. Hungertage. Bombentrichter. Soweit das Auge reicht: Elend, Trümmer, Not. Das alles kommt nach den Waffenfestspielen nicht an den Verhandlungstisch. Nicht die zukunftsleeren Augen. Nicht die Herzen, niedergedrückt vom Unrecht. Nicht die Seelen, ächzend unter der Last des Unglücks. Die Sonne versinkt im täglichen Blutrot.

Die herrschenden Zustände sind der Tod.
Der Tod ist ein herrschender Zustand.
Endlich. Endlich. Endlich.

Kann hören, wer Ohren hat. Kann sehen, wer Augen hat. Kann helfen, wer Hände hat. Kann fühlen, wer ein Herz hat. Kann retten, wer glaubt. Kann hoffen, wer liebt. Kann lieben, wer lebt. Den Tod. Das Leiden. Die Leiden. Die Opfer.

Jenseits aber ist hier. Jetzt aber ist Heute. Schlaf nicht. Nimm die Füsse in die Hand. Hoch, den Kopf. Losschlagen im Takt des Herzens. Aufwachen. Erkennen, die Steine im reissenden Fluss. Beim Gang über das Wasser. Die Bilanzen der Gnade schreiben. Hier ist jenseits. Hier ist heute. Heute und hier ist da und dort.

Es ist an mir. Es ist an dir. Es ist an uns.
Auf. Jetzt.

 

© wb_28032016 (text&foto)

 

danke falke

iuAdvent (2/2) _ Es ist jetzt etwa ein Jahr her. Ich war grad bei der Vorbereitung des Bodensee-Friedensweges 2015 und hatte mein Zeug ausgebreitet, auf dem Tisch in unserem, naja, Wintergarten. Da, ein Anruf. Ein mir völlig unbekannter, junger Mann erzählte von (s)einem Song und dem Video, das er dazu drehen wolle. Ob er beim Friedensweg ein Video machen könne, war seine Frage. So lernte ich Falko Luneau kennen. Er kämpfte für sein Projekt, das jetzt steht und – viel wichtiger – klingt. und Dein Herz öffnen möchte – für den Frieden. Ich weiss, „“Wolfsrachen“ lässt nicht unbedingt Friedliches vermuten … aber, fass Dir ein Herz, lass Dich bewegen, ein kleiner Klick für Dich – ein großer für die Menschheit … 

Manchmal, liebe Leute, gehen das Schweigen und das Singen für Frieden eine wunderbare Beziehung ein. Wir Menschenkinder von allüberall wissen ziemlich gut, was Frieden alles nicht ist … Falko hat einen interessanten Weg für die Botschaft seines Liebes gewählt. Eine Art „Ausschlussverfahren“ ist es und der  Song führt dich konsequent zu jenem Punkt im Leben, wo die grosse Stille ist und das kleine Nichts von allem. Der Song schenkt Dir eine Chance und weckt Friedensbilder IN Dir.

Achte auch Deine inneren Bilder! Wenn Du willst und Du Dich für eines von ihnen – nämlich für DEINES – entscheidest, dann wird es gut. Klar,  ohne Entscheidung geht gar nichts – entscheiden, das macht Dich und uns alle um Dich stark, stark wie ein Fels. Auf diesem Weg findest Du Dich plötzlich wieder, wie in einem namenlosen Horizont – und in dessen Leuchten von vorne her, spürst Du, wie der Friede auf Deine Zuneigung, Deine Entscheidung wartet. Naja, so ist es halt, im Advent!

© Foto: _wb

neue chance

we apologize_belgien„Alles beginnt mit einer Unterbrechung“, sagt Paul Valery. Die Unterbrechung der österreichischen Erstarrung angesichts des Flüchtlingsstromes haben wir am vergangenen Wochenende erlebt. Was könnte daraus entstehen, welche Chance haben die Leute der Politik damit vermittelt und wird sie wahrgenommen von den Verantwortlichen?

Es gibt zur Zeit – aber schon länger – wohl keine Menschengruppe, die verunsicherter und hilfloser ist als diejenigen, die Politik machen müssen. Auf welcher Ebene auch immer. Grosse Teile Ihres Wahlvolkes machen ihnen ganz einfach vor, wie man mit Menschen in Not umgeht – man hilft einander, teilt, was man im Haus und im Kühlschrank hat und tut, was man gerne tut, nämlich helfen. Das Bedürfnis, ein guter Mensch sein und zu helfen sitzt tief im Volk.

Ziemlich einigen scheint das eher Angst zu machen als Freude. Die unerhörte Engergie an Güte und Zuwendung rührte manchen zu Tränen. Das ist gut so! Papst Franziskus gehört zu den ganz Wenigen, die es sich in ihrem Amt und ihrer öffentlichen Bedeutung entsprechend leisten können, Tränen zuzulassen – und ernsthaft zu beklagen, dass wir, ja: WIR (!) traurigerweise unfähig geworden sind über das Leid dieser Welt zu weinen.

Wer dem ungarischen Premier nur einen Moment zuhört, erkennt schlagartig seinen inneren Ratgeber, wes „Geistes Kind“ er meint, sein zu müssen. Das Bild der ungarischen jungen Frau am Strassenrand mit dem kleinen Plakat „we apologize“ steht dagegen, wie ein Wegweiser au der engstirnigen und abwehrenden Menschenfeindlichkeit, die so gar nicht dem ungarischen Wesen entspricht. Solche Bilder haben nicht weniger Motivationskraft und Energie wie jenes himmelschreiend traurige Foto des kleinen, ertrunkenen Aylan am Strand von Bodrum.

Jene, die in den vergangenen Tagen an den Bahnhöfen und Strassen zwischen Budapest, Wien und München – die Vielen an vielen anderen Orten in ganz Europa (!) nicht zu vergessen – sind in der Tat und in Wahrheit ihrem Herzen gefolgt sind, können wohl nicht gemeint sein. Sie haben sich hinreissen lassen von der Menschlichkeit angesichts der Not anderer und haben ihrer Herzensgüte Auslauf gewährt.

Da ging ein Ruck durch Österreich. Der „Souverän“ war am Zug – im wahrsten Sinn des Wortes! Einfach und klar haben die Leute gehandelt und so deutlich gemacht, was die erwünschten Dominanten einer europäischen wie österreichischen (Flüchtlings)Politik – zukunftsträchtig anstatt rückwärtsgewandt, offenherzig statt engstirnig –  sind und sein sollen. Eine politische Skizze ist erkennbar, die den Angstmachern und Zweiflern, den Zäunebauern und Verteidigungsprofeten in der Politik wie im gewöhnlichen Leben einiges zu verstehen gegeben hat! Nämlich, eine Politik der offenen Grenzen und der offenen Herzen, das eine wird nicht ohne das andere gehen!

Die aber wird ihren Anfang allemal in einem Moment der Unterbrechung von allem, was das Neue, Mutige, Menschliche hindert, ans Licht der Welt zu kommen. Es ist der Moment des ersten Schrittes mit dem jede Reise beginnt (Lao Tse), den zu tun wir auch heute wieder einladen zu tun, nämlich beim SCHWEIGEN FÜR FRIEDEN (Mo, 7.9., 18 Uhr Bregenz, Kornmarkt).

Mehr dazu: http//schweigenfuerfrieden.com

heim schicken

OLYMPUS DIGITAL CAMERAIn diesen Tagen feiert die wichtigste Nebensache der Welt fröhliche Urständ. Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute werden zur Freude und Hoffnung, zur Trauer und Angst der Jünger/innen Christi. Viele von ihnen können es sich leisten, nach Brasilien zu fliegen und sündteuere Karten für die Spiele zu kaufen, die in Stadien stattfinden, die mit Geld erbaut worden sind, das man den Armen weggenommen hat. Inzwischen protestiert keiner mehr. Die noch vor ein paar Wochen weltweit beklagten und auch bekämpften Geschäfte der Freunde der FIFA laufen gut und wer weiß, die eine oder andere Spende für die Freunde Christi wird schon abfallen.

Nun haben die Argentinier unter Lionel Messi – manche nennen ihn Messi-AS:-)) mit Ach und Krach die hervorragenden Fussballer aus der Schweiz aus dem Bewerb geschossen. Ein Schelm, der sich dabei etwas denkt – und wenn es nur eine Art Hintertreppenanalogie ist…

Könnte der in unschuldigstes Schneeweiss gewandete Argentinier im Vatikanstaat seine Schweizer nicht auf heimschicken? Verwegener Gedanke ?! Seit Beginn des 16. Jht. sind sie schon im Vatikan. Jorge, der argentinische ‚Stürmer‘ erst seit ein bisschen mehr als einem halben Jahr. Die Fussballgötter haben offenbar ein Zeichen gesetzt und die Schweizer nach Hause geschickt. Für vatikanische Verhältnisse ist das eher schon ein Menetekel – odr?

Die martialischen Miniaturen, Überbleibsel aus alten Tage, grad noch gut genug zum Abstauben (hier im haushaltstechnischen Sinn gemeint!) und als Hintergrund für die Selfies der Touristen-Pilger. „Kein Kriegsspielzeug ins Kinderzimmer“ tönte es aus den Büros der Katholischen Jugend und Jungschar vor ein paar Jahren noch. Die jungen Leute hatten Recht: Die Spielzeugsoldateska erinnert an den verlorenen Glanz längst vergangener HERRlichkeiten – sie ist nur noch lächerlich …

In der Umgebung von Kirchen und kirchlichen Einrichtungen (jedenfalls sofern sie sich dem Christentum zurechnen mögen!) haben Waffen und Soldaten nichts zu suchen und nichts verloren. Im Vatikan ebensowenig wie bei Fronleichnams- oder anderen Prozession. Tradition hier oder her: Es geht nicht um das Hüten der Asche, oder? Ich könnte ein paar Zitate von Dir anführen, die zeigen, dass mein Anliegen eigentlich schon lange Deines ist: Also – Papa Francesco, ein Vorschlag zur Güte: Mach‘ es wie Deine fussballspielenden Landsmänner – schicke Deine Schweizer (auch) nach Hause. Ihre Zeit ist gekommen, sie haben gut gespielt, einen Superjob gemacht aber schön langsam sind sie sind reif! Du kannst das schaffen: Etwa so, wie du es mit dem roten Prada-Schuhen gemacht hast … einfach so, ohne viel Aufhebens … und mit Deinem Lächeln und einem Kind auf dem Arm, da geht das fast von selber …

für eine andere welt

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Lindau. Rund 400 Bodensee-Ostermarschierer/innen sind überzeugt, dass „eine andere Welt möglich ist“. Arne Engeli (Rorschach/CH) fordert im Abschlussstatement die friedliche Lösung des Ukraine-Konflikts. In der in Lindau verbreiteten Abschlusserklärung des „Friedenswegs“ verurteilten sie die Annexion der Schwarzmeerhalbinsel Krim durch Russland ebenso wie die „imperiale Politik der Westmächte“.

„Eine andere Welt ist möglich“

IMG_1568Die jüngsten Rufe der NATO und der USA nach einer erneuten Aufrüstung des Westen seien die falsche Antwort auf Russlands expansive Politik, unterstrichen die Friedensaktivisten aus Süddeutschland, der Schweiz und Vorarlberg. Statt dessen müssten internationale Vermittlermissionen wie die der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) unter Führung der Schweiz gestärkt werden. Ziel könne nur eine „friedliche und gerechte Lösung“ des Konflikts sein.

IMG_1618Putin, der „neue Zar“. Der Politologe und Friedensaktivist Arne Engeli aus dem schweizerischen Rorschach kritisierte bei der Abschlusskundgebung in der Lindauer Inselhalle, Russlands Präsident Wladimir Putin geriere sie wie ein „neuer Zar“. Er setze sich mit der Einverleibung der Krim über frühere russische Garantien hinweg. „Wenig hilfreich“ sei allerdings auch das Verhalten von Europäischer Union der NATO, die versucht hätten, die Ukraine vor die Wahl zu stellen und in das eigene Lager hinüberzuziehen, sagte Engeli. Nun gelte es vor allem zu verhindern, dass die jüngsten Aufrufe von Seiten der USA und der NATO nach einer erneuten Aufrüstung auf fruchtbaren Boden fielen.

IMG_1718Schluss mit Rüstungsexporten. „Kriegsvorbereitung führt zu Krieg“, warnte Engeli. Er appellierte an die EU, ihrer Verantwortung als Trägerin des Friedensnobelpreises gerecht zu werden und im Konflikt um die Ukraine deeskalierend zu wirken. Zudem müsse Schluss sein mit Rüstungsexporten. „Frieden schaffen heisst, sich jenen Kräften anzuschliessen, die sich hier und jetzt für eine andere Welt einsetzen“, sagte Engeli. Wer den Frieden wolle, müsse den Frieden vorbereiten, unterstrich er mit Blick auf die friedliche Revolution in der DDR vor 24 Jahren.
IMG_1668Keine Nahrungsmittelspekulation. Wichtigste Keimzelle des Friedens sei eine gerechte Verteilung des Reichtums innerhalb und zwischen den Völkern, mahnte Engeli. Dazu müsse die Schere zwischen „Bettelarm“ und „Steinreich“ weltweit geschlossen werden. Engeli sprach sich klar gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln aus. Heute werde an den Rohstoffbörsen sechs Mal mehr Weizen gehandelt, als überhaupt geerntet werden könne. Dies treibe die Preise in die Höhe, auf Kosten der Ärmsten der Armen auf der Welt.  „Dem müssen wir durch ein Spekulationsverbot den Riegel vorschieben“, sagte Engeli. Klar zu unterstützen sei die kürzlich von Jungsozialisten und Hilfswerken lancierte Volksinitiative „Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln“. Mit einem „Ja“ könne die Schweiz ein weltweite Vorreiterrolle übernehmen.
IMG_1639Gegen eine „Festung Europa“. In ihrer Abschlusserklärung kritisierten die Friedensaktivisten auch die europäische Flüchtlingspolitik: „Wir sagen ’nein‘ zu einer Asylpolitik, die Flüchtlinge an der Festung Europa scheitern lässt.“ Zudem müssten umweltgefährdende Rohstoff-Fördermethoden wie das Erdgas-Fracking müssten verboten werden, insbesondere rund um das Trinkwasserreservoir Bodensee.
IMG_1665Zu dem „Friedensweg“ durch das Lindauer Stadtgebiet unter dem Motto „Krieg ächten – Frieden schaffen“ hatten rund 70 Organisationen aus dem Bodenseeraum aufgerufen, darunter Menschenrechtsorganisationen, Kirchen, Parteien und Gewerkschaften. Der „Friedensweg“ fand zum sechsten Mal statt. Er knüpft an die Tradition der Internationalen Bodensee-Ostermärsche an. Der erste führte vor 30 Jahren ebenfalls nach Lindau.

die waffen nieder

210723_404164492979950_1683729204_o„Global Day of Action on Military Spending“ – das heißt nicht, dass der 14. April ein Spendentag fürs Militär ist. Im Gegenteil: Auf der ganzen Welt, ist auf demilitarize.org.uk zu lesen, werden heute Menschen aktiv, dass die Kosten für militärische Ausrüstung zurückgenommen und für ernsthafte menschliche Bedürfnisse eingesetzt werden. Was soll ich tun? 

Also schreibe ich, ein bisschen an, gegen 1,75 Trillionen Dollar. Keine Ahne wieviel das ist!? Eine wichtige Rolle spielt das SIPRI (Stockholm International Peace Research Institute. Heute liefert das Institut diese und andere Zahlen für 2013. Der komplette Wahnsinn in Statistiken ausgeführt oder: gegossen Es ist die Beschreibung der globalen, regionalen und nationalen Trends bei den Militärausgaben auf der Basis der neuen Daten für das vergangene Jahr.
Eine jährlich wiederkehrende Offenbarung des Militarismus, nein: des Waffenwahnsinns in unseren Gesellschaften. Es ist so: Weder Millionen verhungernder Kinder, noch Billionen von Dollars für Miltärspielzeug reichen hin, um die menschliche Vernunft in wahrnehmbarer Weise aufkommen zu lassen. Geschweige denn, dass sie überhand nehmen könnte! Allerdings, Obacht geben, in Österreich sind die Militärausgaben seit 2008 (!) um 10 % gesunken! Sagen wir so: Eine 10%ige Zunahme der Vernunft in 5 Jahren, also etwa 2% pro 365 Tage in den letzten 5 Jahre – da sind wir auf der fortschrittlichen Seite! Weltweit sind es nur 1,79% weniger im Vergleich seit 2012.

Aber die kleine Freude an der frohen Botschaft steht vor einem gewaltigen Menetekel des Ausgabenzuwachses als der Militarisierung und damit auch der weltweiten Bedrohung von Ländern wie China, USA, Russland oder Indien et cetera. Nun, eine lohnende Aufgabe für den 14. April – den SIPRI-Bericht ein wenig betrachten und dabei das Dauermorden in Syrien präsent zu halten.
…“Was machst Du, fragt Gott“ /  und nach einer wohlgesetzten zweizeiligen, wohlgesetzten Pause …
„Herr, sag ich, es / regnet, was / soll man tun“
schrieb einst Reiner Kunze – wohl ein Freund des Friedens unter den Menschen – und schenkt auch noch unsereinem einen bewegenden Hauch von Seele und Hoffnung:
„… und seine Antwort wächst / grün durch alle Fenster“ (hier ist die unparteiliche Lesart vorgeschlagen:) – auf diese Weise den Kampfgeist wecken, können nur Weise oder eben Dichter.
Eine friedfertig, kämpferische Antwort auf all den trillionenteuren, klirrend-schleichend-immertötenden Nicht-Sinn namens Krieg. Wer’s einfacher möchte, kann das auch haben: DIE WAFFEN NIEDER _ sagte Frau von Suttner und meinte es auch ernst!

Völlig nutzlos

Gruppenbild LFZ ÖBHAm 18. Mai findet in der Schweiz ein Referendum über den kontrovers diskutierten Kauf von 22 Kampfflugzeugen im Wert von rund drei Milliarden Franken (rund 2,5 Milliarden Euro) statt. In seinem Blog auf der Webseite der Regionalzeitung La Tribune de Genève schreibt der Journalist Didier Tischler Taillard, dass dieses Vorhaben nicht zum Image der Schweiz als friedliebende Nation passt: „Wie kann die Schweiz, die das Rote Kreuz ins Leben gerufen hat und noch immer dessen Hauptsitz ist, auf deren Staatsgebiet unzählige Friedens- und Nichtregierungsorganisationen arbeiten, Kampfflugzeuge kaufen? [Der Gründer des Roten Kreuzes] Henri Dunant würde sich im Grabe umdrehen. Als neutrales und friedliches Land dürfte die Schweiz, wenn sie mit sich selbst konsequent wäre, nicht einmal eine Armee haben. In diesem reichen Land, in dem die Armen immer mehr werden, bittet der Bundesrat die Bevölkerung, Milliarden zu verschleudern, um völlig nutzlose Flugzeuge zu kaufen. Sie dienen nur dazu, die Waffenhändler zu bereichern und Militärs zu erfreuen, die noch im 20. Jahrhundert leben.“

Merci, Mr. Didier! Die österreichische Pazifistin Bertha von Suttner (DIE WAFFEN NIEDER), dreht sich mit Mr. Dunant im Grab um …